Alzenau - Kraftstoffaustritt an Tankstelle: Schnell gehandelt und schlimmeres verhindert

Am Freitag (06.05.2016) betankte ein PKW-Fahrer sein Fahrzeug an einer Tankstelle in der Hanauer Straße. Als er den Tankvorgang abgeschlossen und seine offene Rechnung am Tankautomat beglichen hatte, vergaß er dabei jedoch, den Zapfhahn des Benzinschlauches aus dem Tankstutzen seines PKWs zu entfernen. Beim Losfahren verkeilte sich der Zapfhahn im Tankstutzen und riss ab. Der PKW-Fahrer kümmerte sich anschließend um die ordnungsgemäße Schadensregulation. Der Tankstellenbetreiber sperrte den betroffenen Bereich ab. An den restlichen Zapfsäulen konnte der Tankbetrieb uneingeschränkt fortgeführt werden.
Ein weiterer derzeit noch unbekannter PKW-Fahrer versuchte in der Nacht von Freitag auf Samstag an der beschädigten Zapfsäule Treibstoff zu tanken. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch. Stattdessen lief eine größere Menge Kraftstoff statt in den Fahrzeugtank ungehindert auf die Bodenfläche der Tankstelle. Warum der PKW-Fahrer an der im abgesperrten Bereich gelegenen Tanksäule tanken wollte, ist derzeit nicht bekannt.
Die um 23:35 Uhr alarmierte Feuerwehr veranlasste darauf zügig die Räumung des Gefahrenbereiches. Die Zufahrten zur Tankstelle wurden abgesperrt und Bindemittel wurde ausgebracht, das sowohl weiteren austretenden Kraftstoff aufnahm als auch eine Verdampfung des Gefahrstoffs und damit eine mögliche Explosionsgefahr verhinderte. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde der Brandschutz sichergestellt und die Polizei hinzugerufen.
Die zwölf Einsatzkräfte der Alzenauer Feuerwehr konnten durch ihre zielgerichteten Maßnahmen weitere schlimme Folgen verhindern, trotz dass der Vorfall ein relativ hohes Gefahrenpotential in sich trug.

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