Alzenau - Chemikalienaustritt bei Alzenauer Spedition, 3 Verletzte

Am heutigen Freitag früh kam es auf einem Betriebsgelände in der Alzenauer Junkersstraße während Ladearbeiten zu einem Chemikalienaustritt. 3 Betriebsangehörige wurden durch Chemikaliendämpfe verletzt und wurden nach ambulanter Behandlung vor Ort zur weiteren Untersuchung vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Gegen 07.37 Uhr wurden die Feuerwehren Alzenau, Kälberau und Wasserlos alarmiert. Auf dem Betriebsgelände lief aus einem Leck eines ca. 600l fassenden IBC-Behälters Natriumaluminatlösung aus. Die Undichtigkeit an dem Behälter wurde von einem mit Chemikalienschutzanzügen ausgestatteten Trupp abgedichtet und der Behälter entsprechend gesichert. Zeitgleich wurde von weiteren Einsatzkräften die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt, der Brandschutz sichergestellt und ein Dekontaminationsplatz für die vor Ort tätigen Einsatzkräfte aufgebaut. Nachdem keine weitere Flüssigkeit mehr auslief, wurde die Einsatzstelle dem Betriebsinhaber übergeben. Die weitere Entsorgung erfolgt durch eine Fachfirma.

Einsatzleiter Günther Knoth konnte auf 47 Feuerwehrkräfte, die mit 13 Fahrzeugen vor Ort waren, zurück greifen. Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisbrandinspektor Frank Wissel waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit 5 Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften in den Einsatz eingebunden.

Der Einsatz war gegen 08.45 Uhr beendet.

Copyright Bilder: Ralf Hettler/Main Echo

Quelle Text: KBM Rollmann (Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg)

 

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