Alzenau - Hörstein, Brand eines Einfamilienhauses

Am Sonntag Abend gegen 22.00 Uhr ist im Alzenauer Stadtteil Hörstein ein Einfamilienhaus in Brand geraten, verletzt wurde niemand. Die Feuerwehren aus Hörstein, Wasserlos und Alzenau wurden um 21.57 Uhr zu einem Garagenbrand im Hörsteiner Martinsweg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war ein Feuerschein weithin sichtbar. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen 2 Carports im Vollbrand und das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl des Wohnhauses übergegriffen. Die beiden 56 und 53 Jahre alten Eigentümer hatten sich bis dahin unverletzt ins Freie retten können. Aufgrund des fortgeschrittenen Brandes wurde noch die Feuerwehr Karlstein nachalarmiert. Die Einsatzleitung übernahm der Alzenauer Kommandant Frank Ritter, der von Kreisbrandinspektor Frank Wissel bei der Einsatzleitung unterstützt wurde. Er ließ vorsorglich die beiden an das Brandobjekt angrenzenden Wohnhäuser räumen, da aufgrund des Funkenfluges und des böigen Windes eine Brandausbreitung auf die beiden Nachbarhäuser nicht ausgeschlossen werden konnte. Das Feuer wurde mit 3 C-Rohren und 1 B-Rohr im Außenangriff und 2-C-Rohren im Innenangriff bekämpft. Es kamen insgesamt 20 Atemschutztrupps zum Einsatz. Die beiden Carports und die darin untergestellten Pkw brannten völlig aus. Das unmittelbar an die Carports angrenzende Nachbarhaus wurde ebenfalls beschädigt. Die Brandbekämpfung des Dachstuhlbrandes gestaltete sich schwierig, da eine auf dem Gebäude angebrachte Photovoltaikanlage die Zugänglichkeit zum Brandherd von außen verhinderte. Atemschutztrupps mussten sich einen Weg über einen lediglich 1,20 m hohen Spitzboden schaffen, um die Flammen im Dach ablöschen zu können. Der Spitzboden musste ausgeräumt und das Brandgut abgelöscht werden. Es kamen insgesamt 78 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Alzenau, Hörstein, Wasserlos und Karlstein, die mit 14 Fahrzeugen ausgerückt waren zum Einsatz. Alzenaus Bürgermeister Dr. Alexander Legler verschaffte sich ebenfalls einen Überblick über das Einsatzgeschehen. Das Wohnhaus ist bis auf weiteres nicht bewohnbar, die Eigentümer kamen zunächst bei Nachbarn unter. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswägen einem Einsatzleiter und einem Notarzt vor Ort. Die BRK-Bereitschaften Hörstein und Kahl kümmerten sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte. Die Nachlöscharbeiten werden sich nach derzeitigem Stand (01.00 Uhr) noch bis in die Morgenstunden hinziehen.

 

Text: Pressesprecher Kreisbrandinspektion Landkreis Aschaffenburg KBM Rollmann

 

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Copyright der Bilder: Ralf Hettler/Main-Echo

 

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