Alzenau – Schwelbrand in der Filteranlage einer Schreinerei

Am 29.06.2015 wurden die Feuerwehren Alzenau und Kälberau gegen 18:07 Uhr zu einem Brand in einer Schreinerei in der Gutenbergstraße alarmiert. Der Firmenbesitzer hatte in der Produktionshalle eine Rauchentwicklung wahrgenommen und verständigte daraufhin unverzüglich die Feuerwehr. Noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle rüstete sich ein Trupp mit Atemschutzgeräten aus. Nach dem Eintreffen wurde durch die restliche Fahrzeugbesatzung des Alzenauer Löschgruppenfahrzeugs ein Löschangriff vorbereitet. Der Angriffstrupp machte sich bewaffnet mit einer Wärmebildkamera und einem C-Rohr auf die Suche nach dem Brandherd.

Nach kurzer Zeit war der Brandherd im Bereich der Filteranlage der Maschinenabluft ausfindig gemacht worden. Sogleich wurde der schwelende Filtersack demontiert, ins Freie verbracht und abgelöscht. Anschließend wurden die restlichen Filtersäcke auf eine Hitzeentwicklung kontrolliert. Zeitgleich wurden unter schwerem Atemschutz die sich in der Filteranlage befindlichen glimmenden Sägespänne mit einer Schubkarre nach draußen befördert. Dort wurden diese mit einer weiteren Wärmebildkamera kontrolliert und anschließend mit einem zusätzlichen C-Rohr abgelöscht. Für diese Maßnahmen waren insgesamt vier Atemschutztrupps notwendig. Parallel dazu wurden mit der Drehleiter die Abluftrohre auf dem Dach kontrolliert. Für eine mögliche Wassereinspeisung der Drehleiter stand das Tanklöschfahrzeug in Bereitschaft.Die Gutenbergstraße war für die Dauer der Löscharbeiten komplett gesperrt.

 

Nach Abschluss der Tätigkeiten wurde die Einsatzstelle an den Firmenbesitzer übergeben.

Einsatzleiter Timo Elsesser (Zugführer) wurde in der Einsatzleitung von KBM Torsten Frank und KBM Georg Thoma unterstützt. Für die Absicherung der Einsatzkräfte stand ein Rettungswagen des ASB Mittelhessen aus Großkrotzenburg zur Verfügung. Dieser musste aber nicht eingesetzt werden. Von Seiten der Feuerwehr waren 35 Einsatzkräfte und sieben Fahrzeuge vor Ort. Einsatzende war gegen 20:15 Uhr. Über die Brandursache und den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden. 

 

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