Kahl - abgerissene Stromleitung sorgt für Feuerwehreinsatz

Die Feuerwehren Kahl und Alzenau sowie der Kreisbrandinspektor Frank Wissel mussten am Samstagmorgen (28.11.2015) gegen 07:20 Uhr an die Kahler Nachtweide ausrücken, weil das Stromkabel einer 20kV-Freileitung gerissen war. An den Kabelenden hatte die Leitung einige Stellen einer Wiese in Brand gesetzt. Die angerückte Feuerwehr musste aber nicht mehr löschen. Parallel dazu mussten die in unmittelbarer Nähe zum abgerissenen Starkstromkabel stehenden Häuser und Garagen auf einen möglichen Brandausbruch kontrolliert werden. Hierzu kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Gemeinsam mit der Polizei sperrten die Kräfte der Feuerwehr den von Hörstein kommenden Verbindungsweg am Ortseingang Kahl und dem Kahler „Mauseloch“ ab, weil  das gerissene noch unter Strom stehende Kabel quer auf der Fahrbahn lag. Hier wurde der Brandschutz mit einem Trupp unter Atemschutz sichergestellt. Der Energieversorger musste den Strom abschalten, ehe mit den Reparaturarbeiten begonnen werden konnte. Sofortige Umschaltungen des Stromnetzes auf andere Trafostationen und Umspannwerke sorgten dafür, dass es keinen Stromausfall gegeben hatte. Einsatzleiter Peter Tschisch konnte auf 30 Feuerwehrkräfte und sechs Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Frank Wissel machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild vom Geschehen und stand dem Einsatzleiter beratend zur Seite. Ein Rettungswagen der BRK Lehrrettungswache Alzenau stand als Absicherung für die Einsatzkräfte zur Verfügung. Dieser musste aber nicht eingesetzt werden. Der Einsatz war gegen 09:30 Uhr beendet.

 

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