Alzenau – angebranntes Essen sorgt für einen Feuerwehreinsatz in einer Alzenauer Schule

Eine real ausgelöste Brandmeldeanlage hat am Dienstagvormittag (21.07.2015) für einen Übungsabbruch am Alzenauer Spessartgymnasium gesorgt. Die Schulleitung und die Feuerwehren der Stadt Alzenau wollten gegen 10:00 Uhr das richtige Verhalten im Brandfall der Schüler und Lehrkräfte trainieren. Hierzu wurde ein Treppenhaus mit einer Nebelmaschine verraucht. Doch kurz nach Übungsbeginn wurden die Einsatzkräfte von der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain über einen Brandalarm in der nahegelegenen Hahnenkammschule informiert. Sofort ließ Kreisbrandinspektor Frank Wissel einen aus einem 

Einsatzleitwagen, zwei Löschgruppenfahrzeugen und einer Drehleiter bestehen Löschzug vom Übungsobjekt abrücken und die Einsatzstelle in der Schwedenstraße anfahren. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten alle Schüler, Lehrer und Angestellten das Schulgebäude verlassen und sich am Sammelplatz eingefunden. Bei der anschließenden Erkundung der Einsatzstelle wurde von einem Trupp unter schwerem Atemschutz eine Verrauchung in der Schulküche festgestellt. Daraufhin wurde ein weiteres Löschgruppenfahrzeug von der Übung abgezogen und zur vermeintlichen Brandstelle entsandt. Der sich auf der Erkundung befindliche Atemschutztrupp machte kurze Zeit später den Grund für die Rauchentwicklung ausfindig. Während des Kochunterrichts brannten in einem Topf Speisereste an und verursachten die starke Rauchentwicklung.  Nachdem der Topf ins Freie verbracht wurde, starteten die Einsatzkräfte mit der Gebäudebelüftung. Nach Beendigung der Belüftungsmaßnahmen konnten alle wieder ins Schulhaus zurückkehren, und die Einsatzstelle konnte dem Schulleiter Herrn Huth übergeben werden. Vorsorglich wurde auch ein Rettungswagen der BRK Lehrrettungswache Alzenau zur Absicherung der Einsatzkräfte angefordert, dieser musste aber nicht eingesetzt werden. Außer dem nicht mehr brauchbaren Kochtopf dürfte kein weiterer Sachschaden 

entstanden sein.  Von Seiten der Feuerwehr waren 26 Feuerwehrdienstleistende und sechs Fahrzeuge vor Ort. Die Vertreter der Kreisbrandinspektion (Kreisbrandmeister Thorsten Frank und Kreisbrandinspektor Frank Wissel) waren sehr darüber erfreut, dass beide Schulräumungen sehr professionell und vorbildlich abgelaufen sind.

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