Schmorende Schnuller lösen Feuerwehreinsatz aus

Heute Mittag (08.11.2015) wurden gegen 11:50 Uhr die Feuerwehren Alzenau, Wasserlos und Kälberau sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Thorsten Frank mit dem Alarmstichwort: „Zimmerbrand – Personen in Gefahr“ an den Breslauer Platz in Alzenau gerufen. Als die ersten Einsatzkräfte eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges der Feuerwehr Alzenau an dem mit 14 Personen bewohnten Mehrfamilienhauses eintrafen, wurden sie bereits von den Mitteilern erwartet. Die anfängliche Annahme, dass sich noch Bewohner in der Brandwohnung befänden, bestätigte sich nicht. So mussten die Feuerwehrleute mit einem Ersatzschlüssel eindringen. Da ihnen beim Öffnen der Tür bereits Rauch entgegenkam, setzten sie einen sogenannten Rauchvorhang, um eine Ausbreitung in den Treppenraum zu verhindern. Unter Atemschutz ging ein Trupp zum Absuchen in die Wohnung vor. Als Ursache der Rauchausbreitung konnten vergessene Schnuller auf dem Herd ausfindig gemacht werden. Die angebrannten Kinderschnuller wurden abgelöscht und ins Freie gebracht. Zur Entrauchung der Wohnung wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Für die weiteren Bewohner bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Sie konnten nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Kommandant Frank Ritter konnte auf 34 Einsatzkräfte darunter 19 Atemschutzgeräteträger und sechs Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Von rettungsdienstlicher Seite waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt, ein Einsatzleiter Rettungsdienst und die Helfer vor Ort Gruppe der BRK Bereitschaft Alzenau vor Ort. Die Kräfte des Rettungsdienstes mussten nicht eingesetzt werden. Einsatzende war gegen 12:45 Uhr.

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