Ein verletzter Mitarbeiter nach Brand in Gewerbebetrieb

Am Samstagvormittag (07.11.2014) gegen 11.00 Uhr heizte ein 47-jähriger Mann in einer Firma in der Hanauer Landstraße einen sogenannten Härteofen zur wöchentlichen Selbstreinigung an. Dabei überhitzte der Ofen jedoch, so dass vermutlich in den Abgasleitungen befindliche Ölrückstände in Brand gerieten. Bei den folgenden eigenen Löschversuchen zusammen mit einem Kollegen, zog sich der Mann eine Rauchgasvergiftung zu und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Kahl unter der Einsatzleitung von Roland Kuther kamen Flammen aus der Absauganlage. Die anwesenden Firmenmitarbeiter schalteten den Härteofen umgehend ab und verließen die Halle. Ein Trupp unter Atemschutz machte sich umgehend mit einem C-Rohr bewaffnet zur Brandbekämpfung vor. Diese Maßnahme brachte nach kurzer Zeit den gewünschten Löscherfolg. Weitere sechs Atemschutztrupps standen in Bereitschaft, diese mussten jedoch nicht mehr eingreifen. Die große Produktionshalle war komplett verraucht, so dass drei Lüfter über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden mussten, um die Halle rauchfrei zu bekommen. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wurde die Brandstelle mehrfach mit der Wärmebildkamera kontrolliert und anschließend an den Werksleiter übergeben. Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf 42 Einsatzkräfte und acht Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Kahl, Karlstein und Alzenau zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Frank Wissel machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild vom Geschehen. Von Seiten des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Einsatzende war gegen 12:30 Uhr.

Über die Schwere der Verletzungen, die Brandursache sowie den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

 

Bilder und einen weiteren Bericht finden Sie hier bei den Kollegen der FF Kahl.

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